Panoramic, ein neu erfundenes Wahrzeichen des zeitgenössischen Brașov

Die Neugestaltung eines Wahrzeichens zwischen Architektur, Aussicht und Erinnerung
In den 1970er-Jahren auf der Tâmpa errichtet, kehrt Panoramic als behutsame Neuinterpretation eines modernistischen Wahrzeichens zurück. Der Eingriff bewahrt Maßstab, Proportionen und strukturelle Logik des Gebäudes, klärt jedoch die Volumen, kalibriert das Licht und macht den Blick über Brașov zu einem essenziellen Material der Architektur.
Auf fast 960 Metern Höhe ist das Restaurant nicht nur ein Aussichtspunkt, sondern ein um den Ausblick herum gebautes Erlebnis. Wegeführungen, Transparenzen, Holz und Naturstein schaffen eine Abfolge von Bildausschnitten, in denen das Interieur nicht mit der Landschaft konkurriert, sondern sie widerspiegelt und näher heranholt.
Der Eingriff wurde 2025 abgeschlossen; zum veröffentlichten Projektteam gehören Corvin Cristian, Adrian Oancea, Ana Malaianu und Alia Al’Jabbari.

Panoramic öffnet seine Türen wieder in einer Form, die die modernistische Erinnerung des Gebäudes bewahrt und sie durch Licht, Transparenz, Materialität und eine direkte Beziehung zur Landschaft übersetzt.
Das ursprüngliche Gebäude stammt aus den 1970er-Jahren, und der zeitgenössische Eingriff bewahrt Maßstab, Proportionen und strukturelle Logik des modernistischen Wahrzeichens.

- Fläche: 2.655 m²
- Kapazität: ~470 Plätze
- Höhenlage: ~960 m
- Investition: 20 Mio. €

Im Inneren verankert Naturstein den Raum, Holz filtert das Licht, und Tische mit mineralischen Oberflächen machen jeden Platz zu einem Beobachtungspunkt über Brașov.

Architektur als Infrastruktur des Erlebnisses
Das Projekt Panoramic funktioniert als System, in dem Architektur, Erschließung und Betrieb untrennbar sind. Das Restaurant mit rund 470 Plätzen und die modernisierte Seilbahn, die über 500 Personen pro Stunde und Richtung befördern kann, bauen gemeinsam ein fließendes Erlebnis auf — von der Stadt bis zum Gipfel der Tâmpa.
Die Baustelle bedeutete Präzision in der Höhe: kontrollierter Zugang, kurze Lieferfenster, wechselhafte Wetterbedingungen und eine sorgfältige Koordination der Bauphasen. Das Ergebnis ist eine Architektur, in der der Weg zum Ritual wird und die Ankunft eine neue Perspektive auf Brașov eröffnet.



































